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Der Schrittmacher

Erhard Neumann ist seit Oktober 2006 Vorstandsmitglied des internationalen Adserving-Anbieters und betreut das operative Geschäft. In seiner Verantwortung liegt der Bereich Produktmanagement. Unter der Verantwortung des 51-Jährigen erweitert der Adserving-Anbieter seine etablierte Technologie um ein Analytics-Produkt.
1) Wie viel Risiko geht ADTECH bei der Entwicklung neuer Produkte ein?
Gute Innovationen kosten Geld. Jedoch führen sie nicht immer sofort zum wirtschaftlichen Erfolg, sondern zahlen sich erst in der Zukunft aus. Jede Idee, die „zu innovativ“ ist, birgt daher Risikopotenzial. Wir versuchen über Analysen und Marktbeobachtungen, das Innovationspotenzial neuer Ideen abzuschätzen. Damit beschäftigen sich unser stark gewachsenes Produktmanagement-Team und die neu aufgestellte Abteilung Research & Development (R&D). Finale Produktideen sprechen wir zudem mit unseren Kunden durch. So minimieren wir Risiken, können sie aber nicht vollständig ausschließen.
2) Also werden nicht alle Ideen weiterverfolgt?
Natürlich nicht jede. Wir filtern und verdichten, wägen wie gesagt die Potenziale ab. Für manche Gedankenanstöße ist der Markt noch nicht reif, die bleiben dann im Hinterkopf oder werden in andere Projekte und Entwicklungen integriert. Wenn in Gesprächen mit Kunden und Meinungsführern der Branche bestimmte Schlagworte immer häufiger fallen, müssen wir schon längst am Thema dran sein.
3) Wo kommen denn die vielen Ideen her?
Nehmen wir z.B. unsere Neuentwicklung ADTECH Analytics. Wir haben vor Monaten festgestellt, dass wir die vielen Daten, die uns unsere eigenen Adserver liefern, selbst nur unzureichend auswerten können. Von dieser Erkenntnis war es dann nicht weit bis zur Überlegung, wie wir die Zahlen aufbereiten müssen, dass auch unsere Kunden mit ihnen arbeiten und daraus praktische Schlussfolgerungen ziehen können. In dem Fall hat unser eigener Bedarf den Anstoß gegeben. Aber wir wären im Innovationsmanagement nichts ohne die Rückmeldung unserer Kunden. Sie haben Tausend tolle Ideen und wissen, dass sie die jederzeit an ihre Ansprechpartner im Kundenservice und im CRM-Team weitergeben können. Die Frage „Welches Feature würden Sie sich jetzt und spontan für Ihre Buchungsarbeit wünschen?“ ist fester Bestandteil bei unseren regelmäßigen „Open Training Days“.
4) Sind die Innovationen alle "made in Germany"?
Sehr charakteristisch finde ich die Internationalität unserer Arbeit. Wir sind mit unseren Büros in z.B. in New York, London, Paris Stockholm, Dublin und auch Asien und Australien sehr gut vernetzt. Die Ideen kommen somit von überall auf dem Globus.
5) Können Sie die Innovationskultur bei ADTECH beschreiben?
Innovationen sind ein Kernstück unseres Unternehmens. So zeigen wir unseren Mitarbeitern und unseren Kunden, wie ernst wir das Thema nehmen. In der praktischen Umsetzung haben wir natürlich feste Wege, um Innovationen voranzutreiben. Wir sind stolz auf unser professionelles CRM-Team, das intensiv mit den Kunden zusammenarbeitet. In sogenannten „Impuls-Meetings“ sortiert das Team die Ideen. Im nächsten Schritt geben sie sie an die Kollegen von R&D für Pre-Tests weiter. Die Ausarbeitung der Ideen übernimmt dann das Produktmanagement. Außerdem suchen wir uns Kooperationspartner und bündeln das Know-how.
6) An welchen aktuellen Projekten arbeitet ADTECH gerade?
Themen wie Analytics, Video und Mobile gehören für uns zum alltäglichen Entwicklungsgeschäft. Im Bereich langfristiger Innovationen machen wir uns gerade eine Vorstellung davon, wie der Adserving-Markt in gut fünf Jahren aussehen wird. Dafür haben wir eigens ein Projektteam gebildet, welches dieser Frage intensiv nachgeht.
7) Der Internet-Markt ist bekannt für seine immer kürzeren Innovationszyklen. Wie kann ADTECH da Schritt halten?
Das geht nur mit einer ehrlichen und regelmäßigen Standortbestimmung, wo wir mit unseren Technologien im Produktlebenszyklus stehen. Dieser theoretische Unterbau hilft uns, den richtigen Zeitpunkt für große Innovationen besser einzuschätzen. Was wir heute entwickeln, sollte mindestens fünf bis sechs Jahre im Markt Bestand haben. Dabei müssen wir sowohl die Features als auch die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens im Auge haben. Wie entwickelt sich unser Liefervolumen, für wie viele aktive Nutzer muss ich die Technologie anlegen. Hier das richtige Verhältnis zu finden ist eine echte Herausforderung. Somit schließt sich der Kreis und wir sind wieder bei der ersten Frage, wie viel Risiko in jeder Innovation steckt.
Gute Innovationen kosten Geld. Jedoch führen sie nicht immer sofort zum wirtschaftlichen Erfolg, sondern zahlen sich erst in der Zukunft aus. Jede Idee, die „zu innovativ“ ist, birgt daher Risikopotenzial. Wir versuchen über Analysen und Marktbeobachtungen, das Innovationspotenzial neuer Ideen abzuschätzen. Damit beschäftigen sich unser stark gewachsenes Produktmanagement-Team und die neu aufgestellte Abteilung Research & Development (R&D). Finale Produktideen sprechen wir zudem mit unseren Kunden durch. So minimieren wir Risiken, können sie aber nicht vollständig ausschließen.
2) Also werden nicht alle Ideen weiterverfolgt?
Natürlich nicht jede. Wir filtern und verdichten, wägen wie gesagt die Potenziale ab. Für manche Gedankenanstöße ist der Markt noch nicht reif, die bleiben dann im Hinterkopf oder werden in andere Projekte und Entwicklungen integriert. Wenn in Gesprächen mit Kunden und Meinungsführern der Branche bestimmte Schlagworte immer häufiger fallen, müssen wir schon längst am Thema dran sein.
3) Wo kommen denn die vielen Ideen her?
Nehmen wir z.B. unsere Neuentwicklung ADTECH Analytics. Wir haben vor Monaten festgestellt, dass wir die vielen Daten, die uns unsere eigenen Adserver liefern, selbst nur unzureichend auswerten können. Von dieser Erkenntnis war es dann nicht weit bis zur Überlegung, wie wir die Zahlen aufbereiten müssen, dass auch unsere Kunden mit ihnen arbeiten und daraus praktische Schlussfolgerungen ziehen können. In dem Fall hat unser eigener Bedarf den Anstoß gegeben. Aber wir wären im Innovationsmanagement nichts ohne die Rückmeldung unserer Kunden. Sie haben Tausend tolle Ideen und wissen, dass sie die jederzeit an ihre Ansprechpartner im Kundenservice und im CRM-Team weitergeben können. Die Frage „Welches Feature würden Sie sich jetzt und spontan für Ihre Buchungsarbeit wünschen?“ ist fester Bestandteil bei unseren regelmäßigen „Open Training Days“.
4) Sind die Innovationen alle "made in Germany"?
Sehr charakteristisch finde ich die Internationalität unserer Arbeit. Wir sind mit unseren Büros in z.B. in New York, London, Paris Stockholm, Dublin und auch Asien und Australien sehr gut vernetzt. Die Ideen kommen somit von überall auf dem Globus.
5) Können Sie die Innovationskultur bei ADTECH beschreiben?
Innovationen sind ein Kernstück unseres Unternehmens. So zeigen wir unseren Mitarbeitern und unseren Kunden, wie ernst wir das Thema nehmen. In der praktischen Umsetzung haben wir natürlich feste Wege, um Innovationen voranzutreiben. Wir sind stolz auf unser professionelles CRM-Team, das intensiv mit den Kunden zusammenarbeitet. In sogenannten „Impuls-Meetings“ sortiert das Team die Ideen. Im nächsten Schritt geben sie sie an die Kollegen von R&D für Pre-Tests weiter. Die Ausarbeitung der Ideen übernimmt dann das Produktmanagement. Außerdem suchen wir uns Kooperationspartner und bündeln das Know-how.
6) An welchen aktuellen Projekten arbeitet ADTECH gerade?
Themen wie Analytics, Video und Mobile gehören für uns zum alltäglichen Entwicklungsgeschäft. Im Bereich langfristiger Innovationen machen wir uns gerade eine Vorstellung davon, wie der Adserving-Markt in gut fünf Jahren aussehen wird. Dafür haben wir eigens ein Projektteam gebildet, welches dieser Frage intensiv nachgeht.
7) Der Internet-Markt ist bekannt für seine immer kürzeren Innovationszyklen. Wie kann ADTECH da Schritt halten?
Das geht nur mit einer ehrlichen und regelmäßigen Standortbestimmung, wo wir mit unseren Technologien im Produktlebenszyklus stehen. Dieser theoretische Unterbau hilft uns, den richtigen Zeitpunkt für große Innovationen besser einzuschätzen. Was wir heute entwickeln, sollte mindestens fünf bis sechs Jahre im Markt Bestand haben. Dabei müssen wir sowohl die Features als auch die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens im Auge haben. Wie entwickelt sich unser Liefervolumen, für wie viele aktive Nutzer muss ich die Technologie anlegen. Hier das richtige Verhältnis zu finden ist eine echte Herausforderung. Somit schließt sich der Kreis und wir sind wieder bei der ersten Frage, wie viel Risiko in jeder Innovation steckt.
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Bestellen Sie weitere Informationen über unser Kontaktformular oder kontaktieren Sie uns per E-Mail an oder Tel.: +49 40 644 210-490.
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